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T101110 Am Mahnmal an der Oper in Hannover

Beginn So., 06.06.2021, 10:30 - 13:00 Uhr
Kursgebühr 9,00 €
Dauer 1 Vormittag
Kursleitung Dr. Peter Schulze

Die Veranstaltung beginnt im Rathaus, am Stadtmodell der 1930er Jahre. Damals lebten mehr als 5000 jüdische Einwohner in Hannover und die Synagogengemeinde Hannover zählte zu den zehn größten jüdischen Gemeinden in Deutschland, mit der Neuen Synagoge als symbolischem Zentrum. Jüdisches Leben war von religiöser, kultureller, sozialer und politischer Vielfalt geprägt, zahlreiche jüdische Stiftungen und Vereine repräsentierten traditionelle wie moderne Strömungen.

Anschließend führt ein kurzer Gang zum Mahnmal an der Oper, das an die Zerstörung jüdischen Lebens in Hannover erinnert. Das Mahnmal entstand 1994 auf Initiative des Vereins Memoriam mit Zustimmung des Rates der Stadt, als künstlerisches und dokumentarisches Projekt. Denn auf den Schrifttafeln des Mahnmals sind Namen und Schicksale von 1 .935 Männern, Frauen, Jugendlichen und Kindern eingraviert. Sie alle starben eines gewaltsamen Todes, als Opfer der Verfolgung der Juden durch die Nationalsozialisten in den Jahren 1933 bis 1945. Die Nennung der Namen entreißt die Opfer der Anonymität, die Nennung ihrer Schicksale verweist auf den von den Nationalsozialisten organisierten Massenmord.

Der Besuch des Mahnmals dient der Information über dessen Entstehung und, vor allem, über die langjährige Suche nach den Namen der jüdischen Opfer aus Hannover, am Beispiel ausgewählter Personen und Familien.

Treffpunkt um 10:30 Uhr Neues Rathaus Hannover, Trammplatz 2
Eine gemeinsame Veranstaltung der VHS Langenhagen, VHS Calenberger Land, VHS Ostkreis Hannover und der Gedenkstätte Ahlem.




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Termine

Datum
06.06.2021
Uhrzeit
10:30 - 13:00 Uhr
Ort
Allgemein, auswärtig, 1